Anagagebirge
Wildromantisches Gebirge im Nordosten der Insel
Wandergesellen der ganzen Welt zieht das Anagagebirge im Nordosten der spanischen Kanareninsel Teneriffa seit vielen Jahren in seinen Bann. Wolkig, dunstig und üppig bewachsen zeigt sich die Landschaft des Gebirgsmassivs. Zerklüftetes Gestein wohin das Auge reicht. Das Gebirgsmassiv nimmt den gesamten Nordosten der Insel Teneriffa ein. Durch vulkanische Eruption hat sich daraus die höchste Erhebung des Anagagebirge, der Cruz de Taborno mit 1.024 m, geformt. Das Anagagebirge hat mit dem Parque Rural de Anaga einen Naturschutzpark. Naturliebhaber die hier schon einmal waren, ist sicher nicht der wunderschöne Lorbeerwald Las Mercedes entgangen. Besonders lohnenswert ist der Aussichtspunkt Mirador Pico del Inglés bei Sonnenuntergang. In 960 Meter Höhe liegt er auf dem Grat des Massivs und bietet ein traumhaftes Panorama. Auch kleine urige Bergdörfer befinden sich im Anagagebirge, das größte unter ihnen hat rund 700 Bewohner und heißt Taganana. Und noch immer gibt es Höhlenwohnungen im Gestein, die bis zum heutigen Tag bewohnt sind.
Afur

Die Dorfstraße in Afur / Anagagebirge

Täler bei Afur im Anagagebirge


Die Dorfkirche von Afur
Wandersleuten ist die Gegend sicherlich bekannt. Herrliche Aussichten und gute Trampelpfade machen die Region so sehr beliebt. Radfahrer kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Draußen in der Natur, umgeben von traumhafter Bergkulisse ist es halt immer noch am schönsten. Um sich nach anstrengender Wandertour bei einem kühlen Blonden zu erholen, treten Sie ein in die Bar am Ende der Straße in Afur. Man munkelt allerdings, dass es schwer sei den Wirt aus seinem Tiefschlaf zu erwecken.
Chamorga

Chamorga inmitten üppiggrüner Landschaft

Zahlreiche Drachenbäume im Ort
Das Dorf droht auszusterben, denn es leben in den kleinen weißen Häuschen nicht einmal mehr 50 Menschen. An Tourismus ist da nicht zu denken, selten verirren sich Fremde hierher. Die Einheimischen leben hauptsächlich von den eigenen Erträgen aus der Landwirtschaft.
Wanderfreunde kommen in der Gegend jedoch bestens auf ihre Kosten. Als Ausgangspunkt ist das Dorf Chamorga durchaus geeignet. Es gibt hier eine kleine Eckkneipe, wo man Ortsansässige treffen kann und sich von langen Fußmärschen bei einer kleinen Stärkung wieder zu erholen vermag. Zudem gibt es eine hübsche kleine Kapelle, das Bergvölkchen in Chamorga ist eine gläubige katholische Gemeinde.
Chinamada

Blick auf Chinamada im Anagagebirge

Die Dorfkapelle von Chinamada

Höhlenhaus mit Garten
Um sich selbst ein Bild zu machen von Chinamada, sollten Sie im Anagagebirge zunächst den Ort Taborno aufsuchen und sich anschließend Richtung Las Carboneras halten. Nun sind es nur noch 20 Minuten zu Fuß, bzw. durch die erbaute Straße ist es ja nun auch möglich mit dem Auto nach Chinamada zu fahren. Da einige Häuser mittlerweile leer stehen und nicht einmal mehr 20 Menschen hier leben, können Touristen die leeren Räumlichkeiten ansehen. Ein beeindruckendes Geisterdorf dieses Chinamada, hoch oben in den Hängen über dem Meer.
Igueste

Blick auf Igueste
Das Bergdorf Igueste ist ein schönes Ausflugsziel für ausgedehnte Spaziergänge und Wandertouren, touristisch ist es jedoch nicht erschlossen.
San Andrés

Fischerboote in San Andres

Blick auf San Andres
Für den Tourismus wurde viel getan, heller Sand aus der Sahara hergekarrt und aufgeschüttet. Ein paradiesischer Strand mit dem Namen Playa las Teresitas erwartet die Besucher der Heimat von knapp 4.000 Einheimischen. Diese leben hauptsächlich von der Fischerei. Kleine Blechhütten sind am Hafen überall zu sehen. Diese stellen die Quartiere dar, wo Netze, Angelzubehör und Fischerboote untergebracht sind.
An die freizügigen Badeurlauber wurde in San Andrés ebenfalls gedacht. Es gibt in der Nähe den FKK-Strand Playa de las Gaviotas.
Taganana

Blick auf Taganana

Vor der Kulisse des Anagagebirges - Taganana
Taganana sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Der Ort bietet Sicht auf die endlosen Weiten des Atlantischen Ozeans. Hier zu Verweilen lädt zu Tagträumen ein. Den Ausblick vergisst man nicht. Aber auch der Ortskern hat sich diesen typischen kanarischen Charme bewahrt. Die dreischiffige Pfarrkirche Nuestra Señora de las Nieves y San Blas ist zentraler Punkt der gläubigen Gemeinde. Die Menschen in dieser reizvollen Umgebung sind überaus freundlich und zaubern aromatisch frischen Fisch auf die fein karierten Tischdecken der idyllisch gelegenen Restaurants. Taganana ist ein Geheimtipp für Genießer geschmackvoll zubereiteter Meeresspeisen. Außerdem zählt der Ort zu den ältesten Siedlungen der Insel Teneriffa und ist ohne Übertreibung einer der Schönsten.


Kirche und Dorfplatz von Taganana im Anagagebirge